Cala Santanyi ist das südlichste der von Reiseveranstaltern angebotenen Ostküstenziele. Es besteht aus einer langen bewaldeten Felsbucht und Hotels, Appartmentanlagen und Sommerhäusern über dem Strand. Zwar wirkt die Cala Santanyi bei weitem nicht so eingekreist von Beton wie andere ähnliche Buchten, aber die Summe der Gästebetten ringsum übersteigt auch hier im Verhältnis zur Strandgröße bzw. -breite das zuträgliche Maß.

Dies ändert nichts an der Tatsache, daß es sich bei der Cala Santanyi um eine sehr schöne Bucht handelt, die man insbesondere Familien mit kleinen Kindern außerhalb (!) der Hochsaison empfehlen kann, wenn die richtige Unterkunft gebucht wird. Die ideale Ferienzeit liegt unmittelbar vor und nach der Sommer-Hochsaison (Ende Mai/Anfang Juni und Ende September), wenn hier und im benachbarten Cala Figuera schon/noch einigermaßen Betrieb ist. Denn Cala Santanyi bietet außer sich selbst wenig. Die nähere Umgebung lädt mit Ausnahme der Cala Llombarts kaum zu Ausflügen und Spaziergängen ein. Die Cala Llombarts ist die größere Nachbarbucht der Cala Santanyi. Sie blieb bislang ohne wesentliche touristische Infrastruktur, sieht man von der unverzichtbaren Strandbar ab. Dafür erfreut sich der breite und tiefe Sandstrand bei den Gästen aus Cala Figuera großer Beliebtheit. Der Bootsservice geht über Cala Santanyi, man kann von dort auf etwas beschwerlichen Pfaden aber auch laufen. Mit dem Auto muß ein weiter Umweg über Santanyi und den Ort Cala Llombarts, eine Sommerhausurbanisation mit einem einzigen Hostal, gefahren werden. Ganz in der Nähe (vom Ortsausgang Cala Llombarts noch etwa 2 km) liegen mit der Cala S'Amonia und der Cala de Sa Comuna zwei der letzten vom Tourismus fast unberührten Buchten.

 

 

 

 

 
 
 
 

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